Donnerstag, 12. November 2020
Quo vadis, Bezirk Küssnacht?

Wie soll sich der Bezirk Küssnacht räumlich entwickeln? Diese Frage steht im Zentrum der Gesamtrevision der Nutzungsplanung, deren öffentlicher Startschuss am Mittwoch erfolgte. Die Bevölkerung soll dabei ein gewichtiges Wörtchen mitreden.

fab. Bezirksrat Roman Schlömmer kam sich vor «wie damals Paul Müller im Regionalfernsehen», als er am Mittwochabend im Monséjour ans Rednerpult trat. Aufgrund der Corona-Massnahmen durften nämlich bloss 30 Personen an der Infoveranstaltung zur künftigen Raumentwicklung teilnehmen, weshalb das Geschehen zusätzlich per Livestream in die warmen Stuben übertragen wurde. Der Vorteil daran: Wer den Infoanlass verpasst hat, kann sich das entsprechende Video nachträglich noch auf der Webseite des Bezirks anschauen.

Schlömmers Auftritt bildete den Startschuss zu einem drei- bis vierjährigen Planungsprozess.  Im Wesentlichen beschäftigt sich damit eine elfköpfige Arbeitsgruppe, jedoch soll die Öffentlichkeit stark eingebunden werden. Das Ziel: Die Bevölkerung des Bezirks soll sich klar darüber werden, wie sie sich dessen räumliche Entwicklung vorstellt und in einigen Jahren einer entsprechenden Nutzungsplanung zustimmen.

Der Weg bis zur Abstimmung ist lang und anspruchsvoll, erfolgt aber etappenweise. Zunächst geht es darum, sich über die Marschrichtung einig zu werden, bevor es in die Detailplanung geht. Die erwähnte Arbeitsgruppe hat deshalb fünf Grundsätze ausgearbeitet und darauf basierend ein räumliches Entwicklungskonzept für die Siedlungsräume des Bezirks entworfen.

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