73web Eroffnung Cafe Schwarzenberger P1017258Dienstag, 15. September 2015
Pächter sind gut gestartet

Mitte Juli übernahmen Franziska und Thomas Schwarzenberger die Pacht für die Konditorei und das Café Feusi. Sie führen das traditionelle Angebot weiter, ergänzen dieses aber mit leckeren Eigenkreationen.

rbs. Zwei in einem dachten sich die Ehepaare Feusi und Schwarzenberger und luden zum offiziellen Verabschiedungs- und Eröffnungs-Apéro ins Unterdorf 20 ein. Die Ära Feusi ist damit definitiv zu Ende. Seit dem 15. Juli heisst das schmucke Café Schwarzenberger. Neu sind auch einige süsse, im Moment herbstliche Kreationen von Konditor Thomas Schwarzenberger.

Aber insgesamt bleibt vieles beim Alten. So haben die neuen Pächter sämtliche Mitarbeitende von Thomas und Rösli Feusi übernommen. Man darf sich also über die gleich bleibende, freundliche Bedienung freuen und auch, dass etliche Spezialitäten – wie beispielsweise die bekannten Rigi-Chriesi – weiterhin angeboten werden.

Jungunternehmer
Thomas und Franziska Schwarzenberger wohnen mit ihren zwei kleinen Kindern in Rotkreuz, waren aber des Öfteren im Café Feusi zu Gast. «Uns hat das Lokal und das ganze Angebot der Feusis imponiert. So freuten wir uns, als uns das Ehepaar Feusi wegen einer Übernahme kontaktierten.»

Der gelernte Konditor, der die Fachschule Richemont in Luzern besucht, in diversen Betrieben der Schweiz gearbeitet und die Meisterprüfung absolviert hat, wird wie sein Vorgänger Lehrlinge ausbilden. Eine Auszubildende hat bereits bei ihm angefangen. Als Hausfrau und Mutter wird sich Franziska Schwarzenberger im Betrieb überall dort einsetzen, wo sie gebraucht wird. «Wir sind sehr gut gestartet», erklärte Thomas Schwarzenberger.

Ihre Vorgänger wiederum nahmen die Gelegenheit wahr, um sich von ihrer langjährigen Kundschaft zu verabschieden.

Vielfältiges Angebot
Am Mittwoch wurden die zahlreichen Besucher grosszügig verköstigt, es gab feine Häppchen und natürlich jede Menge süsser Träume. Für Schleckmäuler ein absoluter Höhenflug. Just auf diesen Eröffnungstag hin fabrizierte das Schwarzenberger-Team die Herbstkreationen, wie beispielsweise Gianduja Marroni. «Uns ist es wichtig, ein saisonales und regionales Angebot zu führen», erklärte Thomas Schwarzenberger. So wird die selbstgemachte Konfitüre aus Küssnachter Kirschen produziert, ebenso die bestens bekannten Rigi-Chriesi. Für den kleinen Hunger zwischendurch empfiehlt sich ein Blick in die Verkaufsvitrine mit vielfältigem Süssgebäck und belegten Brötchen und Canapés. Zwischen 11.30 und 16.30 Uhr werden im Café kleine warme Speisen wie zum Beispiel Gulaschsuppe oder Chäschüechli serviert. Beliebt sind zudem die frisch zubereiteten Birchermüesli. Und wer am Sonntag auswärts frühstücken möchte, kann bei Schwarzenbergers aussuchen zwischen drei verschiedenen Varianten.