75sprachzertifikate WEBDienstag, 22. September 2015
Deutschdiplom in den Händen

Acht Teilnehmer des Deutschkurses für Fremdsprachige durften sich am vergangenen Donnerstag glücklich schätzen: Sie alle erhielten das Zertifikat Deutsch im Niveau B1.

cb. Vor mehr als einem Jahr startete eine Klasse aufgeteilt in zwei Gruppen mit Lehrerin Sunniva Bieri den Deutschkurs. Ziel am Ende des Jahres war das Zertifikat Deutsch im Niveau B1.
Sprechen, Hörverstehen, Leseverstehen und Schreiben – durch diese verschiedenen Gebiete sei man gewandert und immer habe die Grammatik mitgespielt, sagte Bieri vor ihren Schützlingen und deren Angehörigen am Donnerstagabend im Monséjour.

«Der Weg war manchmal ein bisschen steil. Ich denke da an die Relativpronomen, oder an die Angleichung der Adjektive, die sehr schwierig ist.» Trotz Stürzen und Blessuren habe man sich innerhalb der zwei Gruppen immer wieder motiviert und angespornt um ans Ziel zu kommen.

Rückblick des Lächelns
Im Jahresrückblick, den die Deutschlehrerin hielt, bezog sie sich auf das Thema Lächeln. «Jeder lächelt in der gleichen Sprache, dieser Spruch hängt bei mir in der Küche, weil er mir so gut gefällt.» Egal welche Kultur man als Hintergrund habe und egal welche Sprache man spreche: ein Lachen verstehe jeder, erzählte Bieri. Zu jedem ihrer Schüler hatte Bieri eine kleine Anekdote aus dem Schuljahr vorbereitet, bei der es ums Lachen ging.

Sie selber sei jeden Montagmorgen und Dienstagabend extrem freudig zur Arbeit gegangen, da beide Gruppen so toll gewesen seien. «Ihr habt immer vor dem Unterricht, nach dem Unterricht, in den Pausen und manchmal auch während des Unterrichts gelacht und hattet es einfach gut miteinander.» Bevor die Schüler ihr Diplom und eine Rose entgegennehmen durften, spielte Bieri das Lied Auf uns, das bestens zur Feier der Leistung passte.

Die Schwierigkeiten
Im Anschluss an die Diplomübergabe wollte der FS von den Schülern wissen, was im Kurs besonders schwierig gewesen sei. Der Italiener Paolo Cova, der bereits Lateinisch kann, hatte den Vorteil, dass er die Endungen und die Logik der deutschen Sprache dadurch bereits ein bisschen kannte: «Aber die Konstruktion der Sätze ist ganz anders als im Italienisch.» Ihm wie auch seinem Kollegen Francesco Urso machte ebenso die Position der Verben Mühe.

Susan Williamson, deren Muttersprache Englisch ist, hatte Schwierigkeiten mit der Grammatik und insbesondere der Bildung von passiven und aktiven Sätzen. Auch die Schwedin Malin Hirt hatte Probleme mit der Grammatik. Immerhin konnte sie von ihrem Schwedischen Wortschatz profitieren: «Viele Wörter sind auf Schwedisch wie auf Deutsch gleich.»