58Sturm WEBDonnerstag, 20. Juli 2017
Heftiger Sturm fegt über den Bezirk

Ein einsturzgefährdetes Gerüst, umgestürzte Bäume, und Boote in Seenot: Im Bezirk herrschte gestern Ausnahmezustand. Ein heftiger Sturm hielt die Einsatzkräfte der Feuerwehr auf Trab.

aj/ffk. Nach einem heissen Tag kam es am Mittwoch kurz vor 18.00 Uhr zu starken Sturmböen und heftigen Gewittern. Durch den stürmischen Wind löste sich auf der Baustelle an der Küssnachter Bahnhofstrasse ein Baugerüst.

Das Ersteinsatzelement der Stützpunkt Feuerwehr Küssnacht organisierte in einer ersten Phase die Verkehrsumleitung um die Gefahrenzone. Anschliessend wurde mit dem Gerüstbauunternehmen das Gerüst gesichert.

Aus stürmischer See gerettet
Während über der Küssnachter Seebucht der Sturm tobte gingen zudem zwei Meldungen über Boote in Seenot ein. Schnell konnte bei der ersten Meldung Entwarnung gegeben werden. Kurz darauf folgte eine zweite Meldung. Ein manövrierunfähiges Segelboot musste in den sicheren Hafen geschleppt werden.

Rauch und Brand an Fahrzeugen
Bereits vergangene Woche war der Einsatz der Feuerwehr in zwei Fällen gefordert. Am Donnerstag, 13. Juli, rauchte es aus einem Lastwagen, der sich auf der Autobahn A4 Küssnacht in Richtung Goldau im Engibergtunnel befand. Die Stützpunkt Feuerwehr Küssnacht kontrollierte den Lastwagen mit einer Wärmebildkamera und half bei den Abschlepparbeiten.

Noch am gleichen Tag brannte an der Artherstras-se ein Auto. Vergangenes Wochenende wurde durch die Feuerwehr und die Seerettung Pikettdienst geleistet. Am Montag erfolgte zudem ein First Responder Einsatz.