Freitag, 19. Januar 2018
Zank um Schäden und Entschädigung

Die neue Überbauung an der Bahnhofstrasse 55–59 Küssnacht füllt sich mit Leben. Die Nachbarn schlagen sich derweil mit Schäden und Schadenersatzforderungen herum.

fab. Die Bauarbeiten an der Bahnhofstrasse 55–59 standen von Anfang an unter keinem guten Stern. Beim Baugrubenverbau senkte sich der Boden in der Umgebung teils massiv ab, was benachbarte Gebäude und Infrastrukturen beschädigte. Um weitere Schäden zu verhindern, einigten sich Bauherrschaft und Behörden zähneknirschend, doch pragmatisch darauf, einen Teil der 16 Meter langen Spundwände im Boden zu belassen. Hinzu kam, dass sich der Grundwasserspiegel beträchtlich erhöhte, was zu Schäden an benachbarten Kellern, Mauern und Gärten führte.

Elf angrenzende Liegenschaften, zwei Strassen und Werkleitungen wurden durch die Bauarbeiten beschädigt. Mittlerweile sind die drei neuen Wohn- und Gewerbegebäude fertiggestellt, doch viele Geschädigte warten immer noch auf Schadenersatz. Manche werfen dem Bauherrenkonsortium vor, sich ihrer Verantwortung zu entziehen und haben Anwälte eingeschaltet.
Dass zwischen Bahnhof-, Geissacher- und Luzernerstrasse der Haussegen schief hängt, ist auch dem Bezirksrat nicht entgangen. Er stellt sich hinter die Geschädigten und verlangt von der Bauherrschaft, die verursachten Schäden schnell und unbürokratisch zu beheben respektive zu entschädigen.

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