12WEB Beat ZbindenFreitag, 9. Februar 2018
Er
motiviert an der Bande und mit Pinsel

Seit über zehn Jahren betreut Beat Zbinden die Spieler des KSC II. Sieben davon hat er in Aquarell-Bildern porträtiert. Seine Werke dienen ihnen als zusätzliche Motivation für den Aufstiegskampf.

pd/su. Nach fünf Siegen in Folge verlor der KSC II mit einem knappen 4:5 auch das dritte Saisonduell gegen den Erstplatzierten EHC Sursee. Der Sturm auf die Playoff-Plätze wurde damit jäh gebremst. Aktuell liegen die Küssnachter auf Rang 3, zwei Punkte hinter dem HC Limmattal Wings, trugen jedoch bereits ein Spiel mehr aus.

Im Duell mit den Zweitplatzierten werden die Spieler Morgen Samstag um 21.00 Uhr noch einmal alles geben, um das letzte Spiel der regulären Saison in der Rigihalle zu gewinnen. Und, wer weiss: Vielleicht gibt es ja doch noch ein kleines Playoff-Wunder.

Dieses entscheidende Spiel ganz genau mitverfolgen wird auch Beat Zbinden. Die Spieler des KSC II betreut der Luzerner seit über zehn Jahren – darunter auch seinen Sohn Christian, der ihn zum KSC führte.

In der aktuellen Saison motiviert Zbinden seine Schützlinge nicht nur von der Bande aus, sondern auch mit Farbe und Pinsel. Sieben Spieler hat der Luzerner porträtiert. Sein Hintergedanke: Die Gemälde sollten den Spielern als zusätzliche Motivation dienen, um die Aufstiegsspiele zu erreichen. «Falls wir das schaffen», hatte er ihnen Anfang Saison gesagt, «dürft ihr euer Bild mit nach Hause nehmen.»

Was ihn bei den Porträts besonders forderte erzählt der 62-Jährige in der aktuellen Freitagsausgabe.