Dienstag, 6. März 2018
Lesen reicht der Autorin nicht aus

Im Theater Duo Fischbach hielt Silvia Götschi eine Lesung in ungewohnter Form, inklusive Leiche. Mit einem Glas Wasser an den Tisch zu sitzen, wäre ihr zu langweilig, wie die Küssnachter Krimiautorin erklärt.

su. Die Scheinwerfer gehen aus, das Schwarzlicht an. In Nebel gehüllt ist die Fischbach-Bühne, als Silvia Götschi sie am Sonntagabend betritt, weiss gekleidet und mit einem Revolver in den Händen. Hochdramatisch beginnen ihre szenischen Lesungen. «So, wie meine Bücher sind», begründet die Krimiautorin, die bereits mit ihrem ersten Werk beim Emons-Verlag mit dem Titel ‹Jakobshorn› eine Bekanntheit erlangte, die weit über die Zentralschweiz hinausreicht. Ganze 18 Bücher verfasste die tippfreudige Autorin innerhalb der letzten zehn Jahre.

Mindestens einmal pro Monat ist die Küssnachterin, die heute in Weggis lebt, auch live zu erleben. Bei ihren inszenierten Lesungen bilden auch Musik und Lichteffekte einen festen Bestandteil – ebenso wie die obligate Leiche.

Weshalb das so ist und woher Silvia Götschi die Inspiration für ihre Geschichten nimmt, lesen Sie in der aktuellen Dienstagausgabe.