Freitag, 16. März 2018
«Es gab immer etwas zu machen»

Während 23 Jahren waren sie die guten Seelen der Pfarrei Immensee, am Sonntag werden sie verabschiedet. Noldi und Hildegard Röthlin blicken auf eine bewegte Amtszeit zurück.

cyz. Der gepflegte Zustand, in dem sich die Immenseer Kirchenanlage ihren Besuchern präsentiert, ist hauptsächlich dem Ehepaar Hildegard und Noldi Röthlin zu verdanken. Als gute Seelen wirken die beiden seit nahezu einem Vierteljahrhundert im Hintergrund der Pfarrei St. Sebastian. Neben den normalen Aufgaben eines Sakristans – dem Reinigen und Zieren der Kirche sowie der Gottesdienstbegleitung – waren sie auch für die Umgebungsarbeit sowie für die Pflege der Waldparzellen im Chiemen und des Kirchenwaldes zuständig.

Der Zufall wollte es, dass der gebürtige Obwaldner und seine Frau den Weg nach Immensee fanden. «Davor haben wir nicht einmal genau gewusst, wo Immensee überhaupt liegt», sagen Hildegard und Noldi Röthlin mit einem Schmunzeln. Von Anfang an seien sie sehr gut aufgenommen worden, loben die beiden, und haben hier längst ihre Wurzeln geschlagen. Am Sonntag wird das Ehepaar Röthlin in einem Gottesdienst um 10.30 Uhr feierlich verabschiedet.

Viel haben sie in ihren 23 Jahren Sakristanendienst bewegt. Ihren persönlichen Rückblick lesen Sie in der aktuellen Freitagsausgabe.