31sackelmeister kandidaten WEBMontag, 16. April 2018
SP, CVP und SVP sind gegen wilde Liste

Die Parteileitungen von CVP, SVP und SP und Unabhängigen ärgern sich über die wilde Liste, die letzten Donnerstag in Umlauf gesetzt wurde. Besonders stört sie deren Anonymität.

fab. Letzten Donnerstag versandte ein anonymes Komitee eine wilde Liste zugunsten des FDP-Säckelmeister-Kandidaten Peter Küng in alle Haushalte. Bei den anderen Parteien kommt das gar nicht gut an. Am Freitag erreichte den ‹FS› eine gemeinsame Medienmitteilung der Parteileitungen der SP und Unabhängigen, der CVP und der SVP, in der sich diese deutlich von der anonym eingereichten ‹Liste der Vernunft› distanzieren. Die drei Parteien betonen, der verschickte Wahlvorschlag sei gegen den Willen einzelner Kandidaten erstellt worden.

«‹Liste der Vernunft› ist unvernünftig»
«Dieses anonyme Vorgehen schadet dem demokratischen Grundgedanken in unserem Bezirk», fahren SP, CVP und SVP fort. Die Bevölkerung habe ein Anrecht darauf zu wissen, wer mit welchem Namen hinter einem Wahlvorschlag stehe. Diese Geheimniskrämerei schade der Politik und den Menschen, welche sich dafür einsetzten.

«Deshalb», schreiben sie, «distanzieren sich die Parteileitungen der Ortsparteien SP und Unabhängige, CVP und SVP deutlich von diesem ‹namenlosen› Schreiben, denn eine ‹Liste der Vernunft› anonym an alle Haushalte zu senden muss als unvernünftig bezeichnet werden.»

Die drei Parteileitungen empfehlen deshalb den Stimmbürgern, ausschliesslich die im Stimmcouvert enthaltenen, offiziellen Wahlvorschläge zu verwenden. Ein anonymes Komitee zu unterstützen hat nach Ansicht der SP-, CVP- und SVP-Leitung «mit Vernunft und Demokratieverständnis wenig zu tun.»