web42Gesamtvorstand n Donnerstag, 24. Mai 2018
Zunftmeister posthum für Arbeit geehrt

Der 263. Hauptbot der Meisterzunft Küssnacht stand ganz im Zeichen seines verstorbenen Zunftmeisters. Posthum wurde Martin Christen zum Zünftler des Jahres ernannt.

inf. Viele Mitglieder der Meisterzunft Küssnacht hätten die Kriterien für die Auszeichnung zum Zünftler des Jahres erfüllt und auch verdient, erklärte Vorstandsmitglied Robert Schmidlin bei seinen Ausführungen zur diesjährigen Ernennung. Doch infrage kam heuer nur einer: der verstorbene Zunftvater Martin Christen. «Noch nie hat diese Wahl einen so tragischen Hintergrund gehabt», sagte Schmidlin. «Aus diesem Grund sind wir fest überzeugt, dass die Ehre dem zukommt, der sie am allermeisten verdient: Martin Christen.» Schmidlin rühmte seinen ehemaligen Vorstandskollegen als Unternehmer mit Format, als Schaffer, Organisator, Führungspersönlichkeit und vor allem als Person, die seinen Worten Taten folgen liess. Christen habe einige seiner Visionen in den Christen Unternehmungen umgesetzt. «Mit der gesunden Mischung aus Strenge und Humor war er der perfekte Motivator», lobte Schmidlin den Verstorbenen. «Unser Märtel war ein Inbegriff von Kameradschaft, immer zur Stelle, wenn man ihn brauchte. Das vergessen wir ihm nie.» Anstelle seines Vaters durfte Sohn Timo Christen als Zeichen der Wertschätzung ein Präsent entgegennehmen, begleitet vom Applaus der knapp 100 Anwesenden.

Wer übernimmt die Führung?
Nicht nur die Ernennung des Zünftler des Jahres stand im Zeichen des verstorbenen Martin Christen, auch die weiteren Traktanden der Versammlung waren geprägt vom Verlust des Zunftmeisters. Denn die Versammlung musste ebenso bestimmen, wer in seine Fussstapfen tritt und seine Arbeit in der Meisterzunft weiterführt.

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