web146gossi bundesrate1 Freitag, 8. Juni 2018
Hoher Besuch auf dem Seeplatz

Damit hatte nicht mal Petra Gössi gerechnet: Der Fraktionsausflug der FDP nahm eine unerwartete Wende – nach Küssnacht.

fab. Die Gäste des Restaurants Seehof staunten nicht schlecht, als neben ihnen plötzlich die Küssnachter FDP-Nationalrätin mit den beiden Bundesräten Ignazio Cassis und Johann Schneider-Ammann unter Alphornklängen über den Landesteg schritt. Überrascht wurden am Mittwochabend aber nicht nur sie, sondern auch Petra Gössi. Nach einem Besuch bei der Firma Victorinox schipperte die gesamte FDP-Bundeshausfraktion gemütlich von Brunnen nach Luzern, wo der Ausflug seinen Abschluss finden sollte. Gössi wunderte sich zwar, weshalb im Programm so viel Zeit für die Fahrt eingerechnet wurde, ahnte jedoch nichts vom Plan des Luzerner Ständerats Damian Müller. Dieser läutete nämlich eine überraschende Wende ein und das Dampfschiff steuerte plötzlich Küssnacht statt Luzern an. «Ich wurde total überrascht! Super!», lachte Gössi danach. Auf dem See habe sie noch gedacht, ein Abstecher ins Küssnachter Becken wäre doch jetzt noch schön.

Bundesrätliches Lob für Gössi

Besondere Freude am Abstecher nach Küssnacht hatte Bundesrat Ignazio Cassis, der sich – noch als Nationalrat – unlängst das Chlausjagen angesehen und darüber von Petra Gössis Vater Tony unterrichten lassen hatte. Entsprechend herzlich war auch sein Zusammentreffen mit Mama Edy Gössi, die aus Airolo stammt.

Für ihre Parteipräsidentin fanden die beiden Bundesräte übrigens nur lobende Worte. «Sie ist offen, ehrlich, nahbar und selbstlos – einfach eine fantastische Frau», schwärmte Johann Schneider-Ammann gegenüber dem ‹FS›. Ignazio Cassis fügte an, er schätze Gössis Authentizität, Gradlinigkeit und Einfachheit. «Sie ist einfach echt – und das kommt bei den Leuten gut an.» Auf die Frage des ‹FS›, ob sie Gössi gerne einmal als Bundesrätin sehen würden, waren sich die beiden Bundesräte einig: Es wäre ihr sehr wohl zuzutrauen. «Ich glaube, Petra wäre sicher eine super Bundesrätin», fand Cassis, bevor sich das Grüppchen nach einer Viertelstunde wieder auf den Dampfer verabschiedete.