Freitag, 22. Juni 2018
Heinzer geht - und blickt zurück

Nach achtjähriger Tätigkeit im Bezirksrat nimmt Josef Heinzer den Hut. Die Umsetzung zahlreicher Infrastrukturprojekte macht ihn stolz.

fab. Nein, sein Amt habe ihn nicht zum Politiker gemacht, gibt Josef Heinzer lachend zu. Dass seine Stärken weniger in der Kommunikation und der politischen Auseinandersetzung, sondern im fachlichen Bereich lagen, vermochte er in seiner achtjährigen Amtszeit nie wirklich zu verbergen. Der scheidende Bezirksrat war stets ein stiller Schaffer und kein Mann der grossen Worte.

Enorme Arbeitsbelastung
Auf die Frage, ob er sich rückblickend nochmals als Bezirksrat zur Verfügung stellen würde, zögert Heinzer. Seine Antwort ist zweigeteilt: Die Zusammenarbeit im Ressort und in der Exekutive und all die Erfahrung, die er habe sammeln können, sei sicherlich eine Bereicherung gewesen. «Aus rein wirtschaftlicher Sicht und vom Aufwand her würde ich es aber nicht nochmals tun, sondern mein Ingenieurbüro weiter betreiben und mich mit 62 frühpensionieren lassen», sagt er. In gewissen Phasen habe er gleichzeitig zehn Kommissionen geführt und nur schon dafür über 1100 Stunden jährlich aufgewendet. Nachträglich ist er froh, seine privatwirtschaftliche Tätigkeit rechtzeitig reduziert zu haben, denn Privatleben, Geschäft und Politik unter einen Hut zu bringen, sei in den letzten Jahren wohl seine grösste Herausforderung gewesen.

Auf was Josef Heinzer mit Stolz zurückblickt und welche Niederlage ihn am meisten beschäftigte, lesen Sie im aktuellen ‹FS›.