Donnerstag, 26. Juli 2018
Vorsichtig dem Durchbruch entgegen

30 Mineure, meist aus Österreich und Deutschland, bauen den Tunnel Burg. 130 Meter fehlen noch bis zum Durchstich. Der ‹FS› erhielt einen Einblick in den Tunnelalltag.

cp. Es ist eine Sisyphusarbeit. Zahlreiche Vorsichtsmassnahmen sind nötig, damit die Mineure im Tunnel Burg arbeiten können. Nach zahlreichen Vorbohrungen kann jeweils nur wenig Erdreich abgebaggert werden. Dann muss die freigelegte Scheibe mit Gitterbögen aus Stahl gesichert werden. Darauf wird 40 Zentimeter Trocken- und Nassbeton gespritzt und das freigelegte Gebirge somit versiegelt.

«Aus Sicherheitsgründen müssen wir langsam arbeiten, damit die Spritzbetonschale aushärten kann. Ein schneller Vortrieb wäre viel zu gefährlich», sagt Alois Moser, einer der Mineure, die im Tunnel arbeiten. Der 55-jährige Österreicher arbeitet seit fast 30 Jahren in diesem Metier und hat schon vieles erlebt.

Wie es derzeit im Tunnel Burg zu und her geht und was Moser schon erlebt hat, erfahren Sie in unserer Freitagsausgabe.