web56zivilschutzbunker damianmettler Dienstag, 14. August 2018
Unter der Erde, bereit für den Notfall

Sie sind nicht besonders einladend, aber im Katastrophenfall ein sicherer Zufluchtsort: die Bunkeranlagen im Bezirk. Damian Mettler, Hauswart der Verwaltungsliegenschaften, beantwortet Fragen rund um die Schutzräume.

aj. Brände, starke Unwetter, Kriege oder nukleare Anschläge. All das sind in der Schweiz zwar äusserst unwahrscheinliche Ausnahmezustände. Sollte sich der Bezirk Küssnacht aber irgendwann in einer solchen Situation wiederfinden, wird jeder Bewohner froh über einen sicheren Zufluchtsort sein. Im Bezirk stehen in einem solchen Katastrophenfall deshalb zahlreiche Schutzräume bereit. Genau genommen sind es vier grössere, öffentliche Schutzanlagen, wie Damian Mettler, leitender Hauswart der Verwaltungsliegenschaften des Bezirks Küssnacht und des Mehrzweckgebäudes Kreuzmatt, erklärt. Er ist zuständig für den Unterhalt der Anlagen an der Bahnhofstrasse beim Trychle Park, beim Ebnet, den Schutzraum Räbmatt und für die Einrichtung zum Schutz wichtiger Kulturgüter beim Werkhof.

Genug Platz für alle
Insgesamt bieten die Bunkeranlagen im Bezirk Platz für rund 700 bis 800 Personen. Etwas wenig, wenn man bedenkt, dass der Bezirk zurzeit fast 13 000 Einwohner zählt. «Nein, ganz und gar nicht», weiss Mettler, «denn neben den öffentlichen Anlagen, gibt es etliche Schutzräume in privaten Wohnblocks. Eine Unterbringung aller Bewohner muss garantiert sein.»

Wie die Räume ausgestattet sind und was im Alarmfall zu tun ist, lesen Sie in unserer aktuellen Ausgabe.