web70PatriciaSchilliger Freitag, 31. August 2018
Schilligers nächster Halt: ‹Olympia›

Stundenlang reitet Patricia Schilliger über Stock und Stein. Die Küssnachterin gehört zu den besten Distanzreitern der Schweiz – und misst sich demnächst mit der Welt-Elite. 

su. Sie sind die olympischen Spiele der Reitsportdisziplin Endurance: Die World Equestrian Games (WEG), die alle vier Jahre stattfinden und am 11. September mit einer grossen Eröffnungsfeier in den USA starten. Vier Schweizer Distanzreiterinnen wurden dafür selektioniert, darunter Patricia Schilliger.

Regelmässige Kontrolle
Manch einen Aussenstehenden mag überraschen, welches Ziel sich die Küssnachterin für den grössten Wettkampf ihrer Karriere setzt: «Es zu erreichen. Das ist das Allerwichtigste.» Selbstverständlich sei es in ihrer Disziplin nämlich nicht, dass Pferd und Reiter die Schlusslinie passieren. Manchmal gelinge das nur jedem zweiten Paar – oder sogar noch weniger. Immerhin sitze man rund neun Stunden im Sattel, um die 160 Kilometer zu bewältigen. Weil die Anforderungen an das Pferd derart hoch sind, wird dessen Zustand regelmässig kontrolliert. Vor, während und nach dem Rennen überprüfen Tierärzte den Gang, die Verdauung, die Hydration sowie den Allgemeinzustand des Pferdes – und disqualifizieren rigoros, sofern sie ein Tier gefährdet sehen. «Es kann immer etwas passieren, sei es dem Pferd oder dem Reiter», ist sich Schilliger bewusst. So auch, dass sie allenfalls gar nicht starten darf – dem Aufwand zum Trotz, den ihr die WEG-Teilnahme und das Verfliegen ihrer Stute bereitete.

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