web77seilbahn notfallubung2 Dienstag, 25. September 2018
Und plötzlich stand die Seilbahn still

Die Gruppe ARS Rigi führte am Freitag ihre erste Evakuierungsübung an der Seilbahn Küssnacht–Seebodenalp durch. Mit dabei dreissig Freiwillige und ein ‹FS›-Reporter, die sich retten› liessen.

mn. Für viele ein Horrorszenario: Plötzlich steht die Seilbahn still. Wenn es nicht mehr vor- und rückwärts geht, kommt womöglich die Alpine Rettung Schweiz (ARS) zum Einsatz. 25 freiwillige alpine Retter probten am Freitag den Ernstfall an der Seilbahn Küssnacht–Seebodenalp. Kinder und Erwachsene meldeten sich ebenfalls freiwillig als Figuranten für die Evakuierungsübung, darunter auch ein ‹FS›-Reporter.

Fester Boden
Als Adolf Abegg, Obmann der ARS Rigi den Befehl gibt, geht es los: «Der Alarm ist rausgegangen, wir brauchen zwei Retter, die mittels Seilgerät zu den Kabinen fahren.» Dreissig Passagiere sitzen bereits seit rund zwei Stunden in der Kabine und sollen für die Übung etwa 30 Meter abgeseilt werden. Schliesslich öffnen Retter die Kabinentür, der Blick in die Tiefe bleibt den Passagieren verwehrt – bis sie wieder festen Boden unter den Füssen haben.

Welche Herausforderungen zu meistern waren, wie dabei vorgegangen wird und was die ARS-Gruppe sonst noch macht, erfahren Sie in unserer aktuellen Dienstagsausgabe.