web89kreisel a4 Dienstag, 6. November 2018
Scheitert der Umbau des Kreisels?

Vor drei Jahren legte das Bundesamt für Strassen sein Projekt für den Umbau des Kreisels beim A4-Anschluss in einen T-Knoten auf. Bewilligt ist es noch nicht, denn es stösst auf Widerstand.

fab. 45 Autos pro Minute fahren in Spitzenzeiten durch den Kreisel beim Küssnachter A4-Anschluss. In den Stosszeiten staut sich der Verkehr auf allen Seiten, weil der Knoten überlastet ist. Der Handlungsbedarf ist längst erkannt, doch eine Lösung lässt auf sich warten. Bis 2008 lag der Autobahnanschluss in der Zuständigkeit des Kantons Schwyz. Er arbeitete ein Vorprojekt aus, das einen Ausbau des Kreisels vorsah. Das Bundesamt für Strassen (Astra), in dessen Hoheit die Nationalstrassen und ihre Zubringerwerke danach fielen, wollte davon jedoch nichts mehr wissen und präsentierte vor drei Jahren ein vollkommen neues Projekt, nämlich einen T-Knoten mit Lichtsignalen.

Zweifel an Projekt
Die gravierenden Auswirkungen, welche die neue Verkehrsführung insbesondere auf die ABC-Tankstelle Rigiland hätte, kümmerte das Astra nicht. Das scheint sich nun zu rächen, denn offenbar zweifelt die zuständige Bewilligungsbehörde das Astra-Projekt an. Der betroffene Tankstellenbetreiber René Schlegel kämpft derweil nicht nur mit aller Kraft, sondern auch mit eigenen Vorschlägen dafür, dass andere Varianten geprüft werden, die seinen Betrieb weniger stark beeinträchtigen. Nach dreijährigem Hin und Her ist deshalb noch immer kein Entscheid über das Astra-Projekt gefallen – und die Autos stauen sich weiter.

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