web17WebLotsendienst Merlischachen 8877 Donnerstag, 15. November 2018
Projekt für Mittelinsel in der Pipeline

Kanton und Bezirk planen, die Schulwegsicherheit in Merlischachen zu verbessern. Wie und wann sie das tun, ist allerdings umstritten.

fab. Einen sichereren Schulweg für ihre Kinder, das wünschen sich viele Merlischacher Eltern schon lange. Im Fokus stehen dabei einerseits die Verbindung zwischen Sumpf und Merlischachen und andererseits der Zebrastreifen unmittelbar beim Dorfschulhaus. Letzterer rückt nach einem glimpflich ausgegangenen Unfall wieder in den Vordergrund. Merlischacher Eltern, die sich auch im Lotsendienst engagieren, pochen auf eine deutliche, baldige Verbesserung der Verkehrssicherheit.

Vorschlag einer Tempo-30-Zone
Tatsächlich ist eine Verbesserung in Sicht, wie der Bezirksrat in Absprache mit dem kantonalen Tiefbauamt nun mitteilt. Bezirk und Kanton haben ein Projekt in der Pipeline, das sowohl einen separaten Geh- und Radweg vom Sumpf nach Merlischachen wie eine Mittelinsel vor dem Schulhaus vorsieht. Ausserdem soll die Parkierung und Anlieferung beim Dorfladen und beim Hotel Swiss-Chalet verbessert werden. Bis es so weit ist, müssen aber noch einige Steine aus dem Weg geräumt werden: Derzeit laufen Landverhandlungen, danach braucht es die Zustimmung des Kantonsrats und der Küssnachter Bevölkerung. Die Umsetzung erfolgt daher frühestens im Sommer oder Herbst 2020.

Was lange währt, wird also endlich gut? Mitnichten, finden die Merlischacher Verkehrslotsen. Sie fordern eine Sofortmassnahme und schlagen eine Tempo-30-Zone vor. Die sei schneller umsetzbar, günstiger und biete letztlich mehr Sicherheit als die geplante Mittelinsel, argumentieren sie.

Was man beim kantonalen Tiefbauamt davon hält, erfahren Sie in unserer aktuellen Freitagsausgabe.