Freitag, 4. Januar 2019
Von Immensee in den Nahen Osten

Als Freelancerin hilft Alfreda Eilo Flüchtlingen in Syrien und im Libanon. Seit 2017 ist sie im Nahen Osten im Einsatz. Trotz den Gefahren denkt sie nicht ans Aufhören.

lul. Die 28-Jährige absolvierte 2009 ihre Matura am Gymnasium Immensee. Bereits zu ihrer Zeit als Gymi-Schülerin und Studentin hinterliess die humanitäre Ader von Alfreda Eilo deutliche Spuren. So war sie Gründungsmitglied einer Menschenrechtsgruppe am Gymnasium. Es sollte jedoch nicht bei diesem Engagement bleiben. So gründete Eilo mit Kollegen den Verein ‹Strickwärme›, welcher Strickwaren für Flüchtlinge im Nahen Osten sammelt. Nach abgeschlossenem Studium verabschiedete sich die Aktivistin aus der Schweiz und zog in den Nahen Osten. Seit nun eineinhalb Jahren lebt Alfreda Eilo in Beirut im Libanon und hilft dort den Flüchtlingen.

Die Aktivistin ist von ihrer Arbeit voll und ganz überzogen, hat aber auch mit den Schattenseiten der humanitären Arbeit zu kämpfen. Im Interview mit dem ‹FS› spricht sie über ihre Arbeit und die Gefahren, mit welchen sie im Kriegsgebiet konfrontiert ist.