web04schulerlotsen2 Freitag, 11. Januar 2019
Vorwürfe an den Ingenieur des Kantons

Vier Merlischacher bezichtigen Kantonsingenieur Daniel Kassubek angesichts der mangelhaften Schulwegsicherheit im Dorf der Untätigkeit und drohen mit juristischen Schritten.

fab. Niemand bestreitet, dass Schulwege sicher sein sollten. Wird es konkret, scheiden sich jedoch die Geister. Die Merlischacher Ortsdurchfahrt steche im Vergleich zu anderen Abschnitten des Kantonsstrassennetzes nicht besonders hervor, findet der Leiter des kantonalen Tiefbauamts, Kantonsingenieur Daniel Kassubek. Merlischacher Eltern hingegen beurteilen die Lage deutlich dramatischer, pochen seit Jahren vergeblich auf eine Verbesserung der Schulwegsicherheit und verlangen konkrete Massnahmen, insbesondere eine Tempo-30-Zone.

Mittelinsel ist absurd
Der glimpflich ausgegangene Unfall auf dem Zebrastreifen beim Schulhaus, bei dem Anfang November ein siebenjähriges Mädchen von einem Auto angefahren wurde, brachte ihre Forderungen zurück aufs Tapet. Dass das Tiefbauamt ankündigte, in zwei Jahren einen separaten Rad- und Gehweg zwischen Sumpf und Merlischachen und eine Mittelinsel beim Schulhaus zu bauen, besänftigt die besorgten Eltern aber nicht. Die Mittelinsel sei nämlich die falsche Lösung, ja sogar «an Absurdität nicht zu überbieten», schreiben nun vier Merlischacher in einem offenen Brief an Kantonsingenieur Kassubek. Das Quartett griff nicht nur zur Feder, sondern auch tief in die Pfefferkiste.

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