web20ZunftmutterEdith Donnerstag, 7. März 2019
 
Zunftmutter Ediths grosser Feiertag

Als Letzte im Bezirk feierten die Immenseer am vergangenen Dienstag ihre Fasnacht. Nach der Tagwache, dem Zmorge und der Fasnachtsmesse folgte am Nachmittag der grosse Umzug mit 19 tollen Nummern.

mk. Kurz vor sechs Uhr am Dienstagmorgen holten die beiden einheimischen Guggenmusigen Hohlgass-Rassler und Immogeister die Zunftmutter zu Hause ab und zogen gemeinsam auf den Immenseer Dorfplatz für die Tagwache. Es folgte das gemeinsame Frühstück und danach die Fasnachtsmesse mit der Schnitzelbankpredigt von Pfarreileiter Martin Weick.
Gestärkt ging es am Nachmittag zur Besichtigung und zum Fototermin mit den verschiedenen Umzugsgruppen. Um zwei Uhr bestieg die Zunftmutter Edith Strickler mit Hudivater Röbi Schybig, Weibel und Hudiweibel Hummi  und Philippe Jeanmaire das von Zunftmeister Diego Meyer gesteuerte Lichtlöschermobil. Sie führte den 19 Nummern umfassenden Umzug vom Dorf hinauf zur Artherstrasse bis zum Bethlehem und wieder zurück auf den Dorfplatz an.

Wetterglück trotz Wind
Dabei durften die Immenseer von guten Wetterbedingungen profitieren. Einzig der Wind machte sich einen Spass daraus, das Vorankommen, vor allem den ‹Stutz› hinauf, zu erschweren. Zudem blieben Kopfbedeckungen und weitere Utensilien vielfach nicht dort, wo sie sollten und Konfetti und Zältli fanden auch nicht immer ihr Ziel. Doch davon liessen sich die Fasnächtler nicht beirren und erfreuten nicht nur die Zunftmutter, sondern auch die sehr zahlreich erschienenen Besucher mit ihren kreativen und farbenfrohen Sujets. Für den fasnächtlichen Sound sorgten die Hohlgass-Rassler, die Immogeister und die Hasewürger.
Drei Gruppen und fünf Einzelmasken meldeten sich für die Kindermasken-Prämierung an. Bei den Gruppen siegten die Jungsportlerinnen und bei den Einzelmasken machte eine zauberhafte Waldfee das Rennen. Als Dank für ihren Einsatz beschenkte das Fasnachtsoberhaupt alle Umzugsteilnehmer mit Wienerli und Brot. Mit dem Abschlusskonzert, dem gemütlichem Beisammensein und dem Löschen des Lichtes um zwei Uhr ging ein weiterer gelungener Güdeldienstag in Immensee zu Ende. «Es war absolut genial», fasste die Zunftmutter am Tag danach die Fasnacht 2019 zusammen.

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