web21Woschwiber Montag, 11. März 2019
Sie tratschen zum 20. Mal vor Publikum

Während die Wöschwiiber bereits seit 20 Jahren an der Alten Fasnacht teilnehmen, hatte eine neue Formation ihre Premiere.

cp. Gestern nahmen zehn Gruppen hiesige Gegebenheiten und Missgeschicke des letzten Jahres auf die Schippe. Sie zogen von Beiz zu Beiz, nachdem sie am Nachmittag die Alters- und Pflegeheime besuchten. Unter ihnen befanden sich die Wöschwiiber, die bereits seit 20 Jahren an der Alten Fasnacht teilnehmen. «Sie hat sich seitdem nicht gross verändert», sagt Wöschwiib Romy Stadelmann. Auch an ihrem Stil hielten die beiden fest. «Wir verwenden noch immer Geschichten, die uns von Bekannten zugetragen werden.» Darunter waren Anekdoten wie ‹Lüönd auf dem WC› oder ‹Kili im Lift›. Heidi Troxler, das andere Wöschwiib, machte bereits früher an der Alten Fasnacht mit – gemeinsam mit Otti Schuler als Geissenpeter. Danach begeisterte sie Stadelmann, als Wöschwiiber zu starten. Es sei zunehmend schwieriger, an Anekdoten zu kommen. «Wir müssen ausgehen, um an Fauxpas zu kommen. Und dann heisst es, seid ruhig, die Wöschwiiber kommen», schmunzelt Troxler.  Doch das macht den beiden nichts aus – sie sind nächstes Jahr wieder mit Begeisterung dabei.

Baslerische Mexikaner
Erstmals präsentierten sich die Spitzbuebe. Marc Noser und Pascal Kaiser lachten als Mexikaner verkleidet auf ‹Baseldütsch› über Küssnachter Geschehnisse. Bereits seit längerer Zeit liebäugelten sie mit einer eigenen Nummer. «Schliesslich konnte uns Resi Trütsch überzeugen, mitzumachen», so Kaiser.

Welche Dorfgeschehen die zehn Fasnachtsgruppen in ihren Repertoires umsetzten, lesen Sie in unserer aktuellen Dienstagsausgabe.