Freitag, 3. Mai 2019
Hirsche beim Wildtierkorridor gesichtet

Ob in Leserbriefen oder an der Alten Fasnacht: Was wurde der neue Wildtierkorridor schon hinterfragt, karikiert oder kritisiert? Nun wurden dort tatsächlich zwei – zumindest stationäre – Hirsche gesichtet.

fab. Mit dem Bau der Calendaria-Spange hat die Artherstrasse mehrere neue Kurven erhalten. Grund für die kurvenreiche Verkehrsführung ist der Wildtierkorridor. Er soll es Rehen und Hirschen ermöglichen, von einem Lebensraum zum nächsten zu wandern. Früher konnten sich Wildtiere einigermassen hindernisfrei zwischen Buonas und der Rigilehne bewegen. Seit dem Bau der Autobahn ist das nicht mehr möglich.

Kurven sorgten für Unmut
Seit zweieinhalb Jahren leitet nun also ein vier Meter hoher, begrünter Damm die Wildtiere über die Artherstrasse. Die Freude darüber hält sich insbesondere bei den Immenseern in Grenzen. «Welche Wildtiere denn?», fragten sich erzürnte ‹FS›-Leser oder Altfasnächtler wiederholt. Sie regten sich darüber auf, dass man «wegen ein paar Rehen und Hirschen» die Artherstrasse derart veränderte und dadurch die Sicherheit des Langsamverkehrs verschlechterte.

Nun haben offenbar ein paar Spassvögel zugeschlagen und einen hölzernen Hirschbock mit Nachwuchs auf den Damm gestellt. Wer dahinter steckt, was die Landeigentümer dazu sagen und wie viele Rehe und Hirsche den Korridor derzeit tatsächlich nutzen, versucht der ‹FS› bis zur nächsten Ausgabe in Erfahrung zu bringen.