web42spaziergang Donnerstag, 23. Mai 2019
Küssnachter Architektur auf der Spur

Rund 60 Teilnehmer nahmen am Architekturspaziergang von Schwyz Kultur Plus teil. Sie erfuhren, welche architektonischen Eigenschaften drei Küssnachter Ortsteile aufweisen.

cp. Was macht Küssnacht aus städtebaulicher Sicht aus? Wie steht es mit den räumlichen Strukturen und der Identität? Diese Fragen wurden auf dem Architekturspaziergang von Schwyz Kultur Plus am Dienstagabend beantwortet. Pascal Marx, Architekt und Bauberater beim Amt für Denkmalpflege des Kantons Schwyz, führte die Teilnehmer – bei Dauerregen – an drei charakteristische Standorte. Im Unterdorf beschrieb er kompakte, aneinandergefügte Bauten mit kleinstädtischem Charakter. In der Rigigasse hatte er Infos zur Anordnung loser Einzelhäuser und an der Bahnhofstrasse gab er Auskunft über an die Strasse gestellte Einzelbauten.

Beispiel einer Neubauplanung
Wie aus heutiger Sicht Neubauten in Kernzonen geplant werden und welche Kriterien und Vorgaben sie erfüllen müssen, erlebten die Interessierten 1:1 anhand des kürzlich erkorenen Siegerprojekts ‹Babaoum› des Studienauftrags der Sacasa AG. In der Rigigasse sind drei  Raumkörper mit insgesamt 19 Wohnungen geplant. Das Siegerteam besteht aus der Architektengemeinschaft Raumfacher Architekten aus Schwyz und André Zimmermann Architektur aus Merlischachen. In der Rigigasse erklärten Architekten, wie sie die Neubauten planten. Anschliessend konnten im Monséjour die insgesamt neun eingereichten Projektvorschläge in Form von Modellen miteinander verglichen werden.

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