web60stefan kuster kasekessi2 Freitag, 26. Juli 2019
Stefan Kuster: Vom Maler zum Alpsenn

Stefan Kuster schwingt keine Pinsel mehr, sondern die Käseharfe im Käsekessi. Der gelernte Maler aus Küssnacht arbeitet derzeit als Senn auf der abgelegenen Trogenalp im Urnerland.

fab. Sanft zieht Stefan Kuster (im Bild) die Harfe durch das 250-Liter-Käsekessi. Danach kommt nochmals das automatische Rührwerk zum Zug, bevor der Käse auf 46 Grad erhitzt wird. Dann probiert der 31-Jährige den Käsebruch. «Zwischen den Zähnen muss es quietschen», erklärt er. In seinem zweiten Alpsommer kann Kuster bereits auf einen kleinen Erfahrungsschatz zurückgreifen und auf das, was er im Sennenkurs lernte. Nachdem er beim Besitzer der Trogenalp als Allrounder angeheuert hatte, wurde das Käsen innert Kürze zu seiner Leidenschaft. Dabei hätte er noch vor eineinhalb Jahren nie damit gerechnet, einst auf 2000 m ü.M. Kuhmilch in leckeren Alpkäse zu verwandeln. Der ‹FS› hat dem Neo-Käser ‹z'Alp› über die Schultern geschaut.

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