web69JosefWerder Dienstag, 27. August 2019
 
Naturerlebnisse anstelle von Funparks

An und auf der Seebodenalp ist einiges in Bewegung. Auf einem Rundgang sprach der ‹FS› mit dem Präsidenten der Korporation Berg und Seeboden über die aktuellen und anstehenden Projekte.

fab. Gumpischlösser und Funparks, Hängebrücken und Skywalks, Rodelbahnen und Seilrutschen, das gibt es alles nicht auf der Seebodenalp – und wird es auch nicht geben, wenn es nach der Korporation Berg und Seeboden geht. Bis auf einige Parzellen gehört ihr die gesamte Seebodenalp. Ortsfremde Attraktionen und Kunstbauten sind nicht das, womit sie Ausflügler anlocken will. Vielmehr sei es die naturnahe Erholung, die auf der Seebodenalp im Zentrum stehe, erklärt Korporationspräsident Josef Werder.

Korporation ist nicht untätig
Dennoch ist die Korporation auf der Seebodenalp, abgesehen vom permanenten Unterhalt des Naherholungsgebiets und der Bewirtschaftung von Wald und Weiden, in infrastrukturellen Belangen keineswegs untätig. Letztes Jahr liess sie die St. Wendelinskapelle renovieren, vorletztes Jahr baute sie die lang ersehnte Toilettenanlage beim Parkplatz und auch in den nächsten Monaten und Jahren zeigt sie sich investitionsfreudig: Westlich der Holderenhütte will sie einen neuen Alpstall bauen, im Hinterseeboden den Moorsee vergrössern und in der Ruodisegg die Alpwirtschaft abreissen und ersetzen. Der ‹FS› schnürte deshalb die Wanderschuhe und löcherte Korporationspräsident Werder auf einem Rundgang mit Fragen.

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