Montag, 4. November 2019
Petitionäre wollen weniger Rigi-Touristen

Kritiker des ungebremsten Tourismus-Wachstums auf der Rigi haben eine neue Petition gestartet. Sie fordern eine jährliche Besucherobergrenze und dass auf den Bau einer Gondelbahn nach Rigi Kaltbad verzichtet wird.

fab. Dem designierten CEO der Rigi Bahnen AG, Frédéric Füssenich, weht noch vor Amtsantritt ein rauer, aber keinesfalls unbekannter Wind entgegen. Wie bereits sein Vorgänger, wird auch er sich mit scharfen Kritikern der Wachstumsstrategie des Tourismusunternehmens auseinandersetzen müssen. Am Freitag nämlich lancierte der in Rigi Kaltbad wohnhafte Kulturwissenschaftler René Stettler eine erneute Online-Petition, diesmal unter dem Titel ‹800 000 sind genug!›.

Ein Rekord jagt den nächsten
2018 hatten die Rigi Bahnen mit rund 970 000 beförderten Gästen (inklusive Luftseilbahn Kräbel–Rigi Scheidegg) ihren Vorjahresrekord gebrochen. Das Unternehmen lehnte bislang jegliche Forderungen nach einer Obergrenze ab und machte im Gegenteil klar, dass es die Millionen-Grenze überwinden möchte.

Was die Petitionäre konkret fordern, erfahren Sie in unserer aktuellen Dienstagsausgabe.