web102AnitaChiani Freitag, 20. Dezember 2019
Im Buch ‹Flori flunkert› wird Fakt Fiktion

Anita Chiani schreibt seit klein auf – als kreatives Ventil, um Erfahrenes zu verarbeiten. So auch in ihrem neuesten Werk: Einem Buch, das die Geschichte eines spielsüchtigen Pfarrers erzählt.

su. So einiges kommt einem Küssnachter auf diesen 100 Seiten schaurig bekannt vor. Es besteht kein Zweifel: Es ist die wahre Geschichte rund um Ex-Pfarrer Werner Fleischmann, die Anita Chiani zu ihrem Buch inspirierte. Und doch bleibt ihr Werk reine Fiktion, was die Küssnachterin auf der ersten Seite in ihrer pointierten Art klarstellt: «Sämtliche Schauplätze sind frei erfunden und allfällige Ähnlichkeiten mit lebenden Personen wären rein zufällig. Nur Enten, Schwäne und Möwen existieren tatsächlich und ihre Verwunderung ist echt.»
In ‹Flori flunkert› schildert Anita Chiani «eine fiktive Geschichte, die in der Wirklichkeit niemals stattfinden dürfte», wie es im Prolog heisst.

100 Exemplare gedruckt
Ein Bestseller wird das Buch, trotz seines explosiven Charakters, sicher nicht. Nur 100 Exemplare liess die Autorin drucken, die sie an Interessierte aus ihrem Freundeskreis verschenkt. Die Auflage ist aus gutem Grund überschaubar: Mit ihrem ‹vierten Baby› will die dreifache Mutter von erwachsenen Töchtern niemanden angreifen oder beleidigen. Ihre «politisch unkorrekten Gedanken», wolle sie ausschliesslich mit jenen teilen, «die wissen und schätzen, was auf sie zukommt».

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