web01manuel weingartner2 Mittwoch, 8. Januar 2020
Der satirische Heckenschütze vom Dienst

Einst von Viktor Giacobbo entdeckt, liefert Manuel Weingartner seit mittlerweile zehn Jahren Munition für mehrere ‹SRF›-Spasskanonen. Das fällt dem Weggiser erstaunlich leicht.

fab. Ein Scherzkeks kommt selten allein. Satiresendungen sind keine One-Man-Shows, sondern aufwändige Team-Arbeit. Wer vor der Kamera eine grosse, närrische Röhre schwingt, kann meist auf die kreative Arbeit einer Gruppe von Autoren zurückgreifen, die im Hintergrund fleissig Pointen produzieren. Einer dieser satirischen Heckenschützen ist Manuel Weingartner aus Weggis. «Für mich fühlt es sich wie ein bezahltes Hobby an: Ich nehme mir eine Stunde Zeit, setze mich hin, schreibe Witze und verdiene Geld damit», fasst er seine Tätigkeit zusammen. Das klingt fast wie Fliessbandarbeit und überraschend unkreativ. «Ich habe das grosse Glück, dass mir meine Pointen wie auf Knopfdruck in den Sinn kommen», erklärt der 32-Jährige, der in der Schule nie als Klassenclown auffiel.

Wie es im Hintergrund der ‹SRF›-Satiresendungen zu und her geht, weshalb Weingartner gerne auf das Rampenlicht verzichtet und wo seine Schmerzgrenze ist, lesen Sie in unserer aktuellen Ausgabe.