web45jungwacht 2 Donnerstag, 18. Juni 2020
Lager unter besonderen Umständen

Lange wurde gewerweisst – jetzt ist es amtlich: Die Sommerlager von Blauring und Jungwacht Küssnacht finden statt. Allerdings – wie zu erwarten – mit einigen Anpassungen.

mn. Ende April machte Bundesrätin Viola Amherd den Jugendverbänden erstmals Hoffnung, dass sie ihre geplanten Sommerlager womöglich trotz der Corona-Pandemie durchführen können. Diese Hoffnung verflog bei vielen sogleich, als Amherd vorschlug, vielleicht «in Zweierzelten» zu übernachten oder genug grosse Lagerhäuser zu nutzen. Für die Jungwacht Küssnacht wäre ein Lager so kaum durchführbar, rund 40 Kinder in 20 Zelten plus Zelte für die Leiter – da fehlt es nur schon an Material.
Mittlerweile sieht die Welt – oder zumindest die Schweiz – etwas anders aus. Die Corona-Fallzahlen sind weiterhin tief und das Schutzkonzept, das die Dachorganisation von Jungwacht und Blauring Schweiz am 5. Juni veröffentlichte, ist um einiges ‹lockerer›, als die Vorschläge der Bundesrätin von Ende April. Eine Personenbeschränkung im Zelt gibt es nicht. Dafür müssen die Leiter – wann immer möglich – untereinander und zu den Kindern zwei Meter Abstand halten, Besuchstage sind nicht erlaubt und alle müssen die Corona-üblichen Hygieneregeln einhalten. Letzte Woche entschieden Jungwacht und Blauring Küssnacht, ihre Sommerlager durchzuführen.

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