Humorvoll, treffend und mit spitzer Zunge: Die Altfasnächtler nahmen einmal mehr das aktuelle Dorfgeschehen ins Visier – ganz zur Freude des zahlreichen Publikums.

lgr. Am Sonntag blieb kaum ein Auge trocken. Neun Gruppen zogen von Beiz zu Beiz und berichteten dabei von Missgeschicken und Kuriositäten aus Alltag, Politik und aktuellem Weltgeschehen. Bereits am Nachmittag kamen die Bewohner und Besucher der Alters- und Pflegeheime in den Genuss der verschiedenen Darbietungen. Die Bandbreite der aufgegriffenen Themen zeigte sowohl eine ausgefeilte Beobachtungsgabe, als auch ein feines Gespür für lokale Aktualitäten. Von der Idee neuer Banknoten mit Küssnachter Urgesteinen, über technische Tücken bei e-motorisierten Dreirädern und Vorteilen von branchenfremden Quereinsteigern bis zum hartnäckigen Wunsch nach einer Weihnachtsbeleuchtung, blieb kaum ein Bereich des Dorflebens unberührt.

Dauer‹brenner› Feuerring
Ein Thema, welches allen Darbietenden sichtlich unter den Nägeln brannte, war der Feuerring im Garten des Rathauses. Dieser darf von der Öffentlichkeit bekanntlich nicht als Feuerstelle benutzt werden. Aus der Anzahl Cervelats, die man während den Darbietungen zu sehen bekam, hätte man durchaus auch schliessen können, dass die Altfasnächtler eine gemeinsame Wandergruppe gebildet haben. Dass bei einem allfälligen Ausflug zum neu angeschafften Feuerring die Würste aber kalt bleiben müssten, schien jedoch niemanden ernsthaft von einem geselligen Anlass abzuhalten.

Welche Geschichten es sonst noch in die Repertoires geschafft haben, sehen Sie in unserer Dienstagsausgabe.