Kurz vor Mittag traf hoher Besuch im Küssnachter Unterdorf ein: Sportminister Martin Pfister. Der Zuger wird bei der Siegerehrung der Tour de Suisse Women dabei sein.
fab. Es war ein gut gehütetes Geheimnis: Der Küssnachter Ständerätin Petra Gössi gelang es, Sportminister Martin Pfister an den Tour-de-Suisse-Start zu locken. «Ich sagte sehr gerne zu», sagte der Bundesrat gegenüber dem ‹FS›, als er am Sonntagmittag im Tagsatzungssaal im Restaurant Engel eintraf. Dort wurde er unter anderem von Bezirksammann Oliver Ebert, Statthalterin Petra Gamma, Landammann Michael Stähli und Regierungsrätin Petra Steimen empfangen.
Neben Gössi kennt Pfister auch den Küssnachter OK-Chef Urs Durrer persönlich. Die beiden hatten einst zusammen studiert. «Beruflich war ich schon oft in Küssnacht», erzählt Pfister. «Ab und zu war ich an Generalversammlungen von Verbänden im Monséjour und habe beste Erinnerungen an das Dorf.» Besonders schön sei es, vom Seeplatz zum Hauptplatz hochzulaufen. Durch die Südumfahrung habe der Dorfkern wahnsinnig gewonnen.
«Ich hoffe, dass Marlen Reusser gewinnt»
Martin Pfister zählt Joggen und Wandern zu seinen Hobbys, nicht aber Radsport. Da er in einem Dorf am Berg aufgewachsen sei, habe man sich dort eher zu Fuss bewegt als mit dem Velo, schmunzelt er. Allerdings verfolge er seit Kindsbeinen die grossen Landesrundfahrten und sei begeistert von diesem Sport.
Nach dem Mittagessen wird der Sportminister die Siegerin der Tour de Suisse Women ehren. «Ich hoffe, es wird Marlen Reusser sein», sagt er. Bei den Männern wünscht er sich einen Schweizer Etappensieg. Einen Teil des Männerrennens wird Pfister direkt aus dem Auto des Tourdirektors verfolgen. «Ich hefte mich quasi an die Gummipneus der Rennfahrer», schmunzelt er.
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