Der Kanton Zug will den physikalischen und biologischen Zustand des Zugersees künftig mit einer Messboje überwachen, so wie er dies bereits im Ägerisee tut. Beim Küssnachter Bauamt liegt nun ein Bau- und Konzessionsgesuch dafür auf.
fab. Der Zugersee ist womöglich bald um eine Boje reicher – und zwar um eine ziemlich auffällige: Rund zwei Meter soll die gelbe Messboje aus dem Wasser ragen, welche das ETH-Wasserforschungsinstitut Eawag über der tiefsten Stelle im Südbecken des Zugersees betreiben will. Die Stelle liegt inetwa auf halber Strecke zwischen Walchwil und Immensee, rund zwei Kilometer von der Immenseer Schifflände beziehungsweise eineinhalb Kilometer vom Baumgarten entfernt. Verankert werden soll sie Boje in rund 200 Meter Tiefe mit Betonblöcken auf dem Seegrund. Neben der gelben Farbe sollen Radarreflektoren und ein Signallicht Schiffe darauf hinweisen.
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