Der Neujahrsapéro des Bezirks Küssnacht erfreut sich sehr grosser Beliebtheit. Im Monséjour wimmelte es am Sonntag nur so von jungen und älteren Einwohnern.

mk. Unfallbedingt musste sich Bezirksammann Oliver Ebert entschuldigen. Stattdessen richtete Statthalterin Petra Gamma die Worte zum Jahreswechsel an die Anwesenden. Ihre Ansprache startete allerdings mit einer Schweigeminute für die Opfer von Crans-Montana. Von den Anlässen des vergangenen Jahres pickte Gamma die Tour de Suisse heraus: «Sie hatte enorme Strahlkraft. Bilder vom Bezirk und der Region gingen um die ganze Welt.» Vor allem hob sie hervor, dass durch diesen Anlass der Gemeinschaftssinn und der Dorfcharakter gestärkt wurden. «Ich habe gehört, die Tour de Suisse sei wie Klausjagen in warm gewesen.» Die gelebten Werte im Bezirk sollen Selbstvertrauen geben, um die anstehenden Aufgaben und finanzintensiven Projekte mit Mut und einem positiven Blickwinkel anzugehen, so die Statthalterin weiter. Dazu erwähnte sie den Schulund Parkraum sowie die Umgestaltung des Seeplatzes und die Zukunft des Ebnet-Areals. Zudem gelte es zu klären, wie mit der Verdoppelung der über 80-jährigen Bevölkerung in den nächsten 25 Jahren und der ungelösten Flüchtlingssituation umgegangen werden soll. Zum Schluss beteuerte Gamma: «Wir sind bereit, den Dialog auf allen Ebenen zu führen. Doch Demokratie lebt nicht nur von der Lautstärke, sondern auch vom Zuhören, Abwägen und respektvollen Austausch unterschiedlicher Meinungen. Jeder kann da seinen Beitrag leisten und nur das wird uns nachhaltig weiterbringen.»

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