Der Abstimmungskampf zum Planungskredit Seeplatz/Dorfhalde verkompliziert sich weiter: ‹Die Mitte› hat die Nein-Parole beschlossen und lanciert eine eigene Pluralinitiative zugunsten eines Parkhauses in der Räbmatt.

fab. Wer am 8. März Ja zu einem Projektwettbewerb für die Umgestaltung des Seeplatzes sagt, stimmt zugleich der Planung eines rund 250 Fahrzeuge fassenden Parkhauses im Innern der Dorfhalde zu, denn der Bezirksrat hat die zwei Vorhaben zu einer einzigen Vorlage verknüpft. Für die SVP Küssnacht, deren Vizepräsident Samuel Lütolf die Parkhaus-Idee mitinitiiert hat, war die Parolenfassung ein absoluter ‹No-Brainer›: Sie entschied sich am Freitag einstimmig für ein Ja.

Räbmatt-Initiative in den Startlöchern
‹Die Mitte› des Bezirks Küssnacht hingegen konnte sich nicht dazu durchringen, zugunsten von A auch B zu sagen: Sie möchte zwar nach wie vor den Seeplatz von Autos befreien und umgestalten, kann jedoch einem Parkhaus in der Dorfhalde überhaupt nichts abgewinnen. Zu gross und zu teuer wäre es, argumentiert ‹Die Mitte›. Ihre Kritik am Parkhausprojekt ist keineswegs neu, jedoch kommt sie seit Donnerstagabend als Nein-Parole daher.
‹Die Mitte› geht sogar noch einen Schritt weiter und lanciert nächste Woche eine Pluralinitiative. Ihre Forderung: Der Bezirksrat soll in der Räbmatt statt in der Dorfhalde eine Parkierungsanlage planen, dies für 150 Fahrzeuge. Der Standort Räbmatt eigne sich nämlich nachweislich besser, findet ‹Die Mitte›.

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