Der Bezirksrat bittet die Bevölkerung, 31,8 Millionen Franken für die Aufstockung und den Umbau der Schulanlage Ebnet zu bewilligen. Sollte das Projekt scheitern, sagt Schulpräsidentin Sibylle Hofer, komme man nicht um weitere Schulhausprovisorien herum.
fab. Vergangene Woche informierte Schulpräsidentin Sibylle Hofer über das Schulhausprojekt im Ebnet. Gleiches wird sie kommenden Dienstagabend nochmals tun. Obschon der Sommer Einzug hält, dürfte sie sich diesmal etwas wärmer anziehen, denn von rechter Seite weht ihr ein bissiger Wind entgegen. SVP-Vizepräsident Samuel Lütolf liess es am ersten Infoabend nicht an Schärfe mangeln, als er das Projekt und die zugrundeliegende Schulraumstrategie angriff. Besonders missfiel ihm, dass Hofer das fast 32 Millionen Franken teure Bauvorhaben als alternativlos darstellte und sagte, im Falle eines Volksneins am 14. Juni werde der Bezirk nicht um weitere Provisorien herumkommen. «Das ist doch Schwachsinn!», sagte Lütolf. Die Schülerprognosen zeigten doch das Gegenteil, nämlich dass die Schülerzahlen nur schwach anstiegen und es deshalb keine Provisorien brauche. Lütolf redete im Wortgefecht mit der Schulpräsidentin sogar von «Erpressung und Drohung gegenüber dem Stimmbürger». Ein paar Tage später traf der ‹FS› Sibylle Hofer im Rektorat, um mit ihr in emotionsärmerer Atmosphäre nochmals über die Kritik am Schulhausprojekt zu sprechen.
Wie die Schulpräsidentin auf die Kritik reagiert, lesen Sie in unserer Freitagsausgabe.
