Am vergangenen Montag leitete Armin Tresch zum letzten Mal eine Bezirksgemeinde. Der abtretende Bezirksammann wurde gebührend verabschiedet.

fab. Mit zwei Sachgeschäften und der Rechnung 2021 war die Bezirksgemeinde von Montagabend reich befrachtet. Zahlreich erschien auch das Publikum. Es erlebte eine abwechslungsreiche, mit Schmunzlern gespickte und von einem Apéro gekrönte Versammlung. Letzterer wurde zu Ehren Armin Treschs ausgeschenkt. Nach zwölf Jahren im Rathaus ist für den Bezirksammann im Sommer Schluss. Ebenso gross wie das Lob war die Flasche Rotwein, die er von seinen Ratsgschpändli erhielt.
Als Versammlungsleiter erlebte Tresch einen relativ ruhigen Abend. Das neue Reglement, das die Leitplanken für künftige Energiefördermassnahmen des Bezirks setzt, bestand vor den Anwesenden ohne Widerspruch, weshalb der zuständige Bezirksrat Roman Schlömmer und seine Ratskollegen der Abstimmung gelassen entgegenblicken dürfen.
Etwas weniger entspannt dürften am 15. Mai Statthalter Oliver Ebert und Säckelmeister Peter Küng sein. Sie erklärten den Bürgern am Montag, weshalb Gebäude- und Anlagebesitzer künftig jährlich einen Feuerwehrbeitrag im Umfang von ein paar Hundert Franken entrichten sollen. Was die Bezirksräte als verursachergerechte Beteiligung der Eigentümer an der Löschwasserinfrastruktur bezeichnen, ist in den Augen der FDP und des Hauseigentümerverbands schlicht eine weitere, unangebrachte und unnötige finanzielle Belastung. Auch die Mitte und die SVP waren ob des neuen Beitrags nicht begeistert, zeigten sich aber gewillt, mangels Alternativen in den sauren Apfel zu beissen. Nun bleibt den Ortsparteien noch ein Monat Zeit, um die Stimmbürger von ihren Argumenten zu überzeugen.

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