Kindern, die aufgrund der Maskenpflicht nicht zur Schule gehen, drohen unentschuldigte Absenzen im Zeugnis. So will es der Kanton, nicht aber der Küssnachter Schulrat.

fab. In diesen Tagen werden an den Volksschulen die Zeugnisse verteilt – und damit auch unentschuldigte Absenzen für Schüler, die aufgrund der Maskenpflicht dem Unterricht fernblieben. «Wir haben unsere Söhne seit dem 13. Dezember zu Hause und machen Homeschooling», schreibt eine Siebner Mutter zweier Söhne dem ‹FS›. Man habe ihr mit Bussen und unentschuldigten Absenzen gedroht, doch das mache ihr keine Angst. Zwei weitere Mütter aus Buttikon und Steinen schreiben dem ‹FS›, sie rechneten nun ebenfalls mit Absenzen, weil sie ihre Kinder mehrere Wochen lang nicht in die Schule schickten.
Tatsächlich stehen den Schwyzer Schulbehörden mehrere Massnahmen zur Verfügung, um unerlaubtes Fernbleiben zu sanktionieren. Dazu zählen gemäss Volksschulgesetz Verwarnungen, schriftliche Verweise oder sogar saftige Bussen. Gemäss dem kantonalen Schutzkonzept für die Volksschulen erhalten Lernende, die das Maskentragen verweigern und deshalb nach Hause geschickt werden, jedoch unentschuldigte Absenzen und einen Vermerk im Zeugnis. Ist das verhältnismässig? Ist es korrekt, die Schüler statt die Eltern zu bestrafen? Und ist das überhaupt rechtens? Nein, findet der Küssnachter Schulrat. Schulpräsidentin Sibylle Hofer begründet in unserer aktuellen Dienstagsausgabe weshalb.