Anfang Juni übergab Markus Cott sein Amt als kantonaler Integrationsdelegierter seinem Nachfolger. Während 12 Jahren hatte er sich unermüdlich für die Integration von Ausländern in die Schwyzer Gesellschaft eingesetzt. Im ‹FS› erklärt Cott, wo die Schlüssel zu einer erfolgreichen Integration liegen.
fab. Als Markus Cott Ende 2012 als Integrationsbeauftragter des Kantons Schwyz anheuerte, war er ganz alleine auf seinem Posten. Heute beschäftigen sich beim Kanton 18 Personen damit, Zugewanderte unter dem Motto ‹Unterstützen und Fordern› gesellschaftlich und beruflich nachhaltig zu integrieren. Jobcoaches machen den grössten Teil des Teams aus, die erste Jobcoachin stellte Cott 2014 an. «Hinzu kamen Beistände für unbegleitete minderjährige Asylsuchende sowie Leute für die mentale Gesundheit und die soziale Integration», erklärt der 56-Jährige. Ausserdem fungiere jemand als Scharnier zwischen geflüchteten Jugendlichen und Sportvereinen. Vor zehn Jahren führte Cott ausserdem eine regelmässige Integrationswoche ein.
Gleichwohl musste Markus Cott seine Aufbauarbeit nicht ganz bei null beginnen. «Das Wichtigste war, dass meine Vorgängerin bereits begonnen hatte, einen intensiven Deutschkurs aufzubauen», erinnert er sich. «Das haben wir dann professionalisiert.» Inzwischen hat die Asylorganisation Zürich im Auftrag des Kantons die Intensivdeutschkurse übernommen. Auf dieser verbesserten Sprachförderung könne man seither aufbauen, um Berufslehren für junge Migranten oder den Berufseinstieg älterer fremdsprachiger Personen zu pushen, sagt Cott. Seine Zeit als Integrationsbeauftragter ist indes zu Ende. Anfang Juni übernahm sein Nachfolger.
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