In acht Schritten will sich der Bezirk für den Schulraumbedarf der nächsten 15 Jahre wappnen. Welche Projekte wo und wann vorgesehen sind, erläuterten die Verantwortlichen am Dienstagabend dort, wo die Bagger zuerst auffahren sollen: in der Aula des Schulhauses Ebnet.

fab. 50-jährig wird das Schulhaus Ebnet 1 nächstes Jahr. Das ist weniger ein Grund zum Feiern als zum Handeln. Anders als gute Weine altert das Schulhaus nämlich schlecht. Es ist sanierungsbedürftig und platzt aus allen Nähten. Französisch, zum Beispiel, wird zuweilen in der Kochschule unterrichtet. Unlängst wurden die Logopädie und die Psychomotorik ausgelagert, bald ziehen auch das Rektorat und die Schuladministration aus.
Um das Schulhaus auf Vordermann zu bringen sowie mehr und zeitgemässeren Schulraum zu schaffen, plant der Bezirksrat für fast 32 Millionen Franken eine Aufstockung, Erweiterung und umfassende Sanierung. In der Eile geriet jedoch einiges ‹zunderobsi›: Anstatt zunächst einen Planungskredit zu präsentieren, lässt der Bezirksrat am 14. Juni gleich auch über den Bau abstimmen. Bislang begründete er zudem nie klar, weshalb der Bau eines neuen Primarschulhauses im Ebnet nicht mehr den Auftakt zu seiner Schulraumoffensive bildet, sondern erst in einigen Jahren erfolgen soll. Die zugrundeliegende Strategie lieferten Schulpräsidentin Sibylle Hofer und Rektor Marc Dahinden am Dienstagabend nach. Neben Erläuterungen des vorliegenden Ebnet-Projekts schilderten sie erstmals die strategische Schulraumplanung des Bezirks bis ins Schuljahr 2040/41.

Mehr dazu lesen Sie in unserer Freitagsausgabe.