Vor einem Monat eröffnete in Merlischachen eine Coop-Filiale. Auf den dortigen Dorfladen hatte dies bisher kaum negative Auswirkungen. Das beruhigt Ladenbesitzerin Daniela Kohler.

cp. Die Auswirkungen der vor gut einem Monat eingangs Merlischachen eröffneten Coop-Filiale auf den Merlischacher Dorfladen halten sich laut Ladenbesitzerin Daniela Kohler bislang im Rahmen. «Gott sei Dank. Ich werte das als positives Zeichen», sagt sie. Und sie ist zuversichtlich, dass es auch so bleibt: «Wenn die Bevölkerung den Dorfladen noch will, soll sie ihn auch unterstützen. Ich glaube, die Leute sind sensibilisiert.»

Keine Änderungen geplant
Das Sortiment im Dorfladen wurde nach der Coop-Eröffnung nicht geändert. Eine Änderung gab es bereits vor einem Jahr: Das Dorfladen-Team richtete ein kleines Beizli ein – mit einem Coffee-to-go-Service. Letzerer wird gut genutzt. Man könnte vermuten, dass sich wegen dem Coop die Öffnungszeiten im Dorfladen änderten. Doch auch dies ist nicht der Fall. «Längere Öffnungszeiten würden auch höhere Lohnkosten bedeuten», erklärt Kohler.

Mehr Kunden von der Burgmatt?
In absehbarer Zeit werden in den 79 neuen Wohnungen in der Burgmatt, eingangs Merlischachen, potenzielle Kunden wohnen. Dies könnte dem Dorfladen zusätzlichen Schub geben. Daniela Kohler ist noch nicht allzu euphorisch: «Ob wir dann wirklich mehr Kundschaft haben, wird sich zeigen. Es ist immer schwierig, eine solche Situation zu bewerten.» Wenn die 14 Häuser dereinst bezogen sind, wird Kohler dort mittels Flyer auf den Dorfladen aufmerksam machen. Was es bringt, wird sich zeigen. Grundsätzlich ist die Dorfladenbesitzerin guten Mutes: «Wir schauen positiv in die Zukunft. Ich habe ein gutes Team und viele treue Kunden.»