Claudia Schwegler plagten grosse Sorgen. Die Präsidentin der FG Chalberschwanz stand kurz davor, den Verein für inaktiv zu erklären – hätte sich da nicht jemand im letzten Moment für das Amt des Kassiers gemeldet.  

aj. «Ehrlich gesagt, hatte ich keine Hoffnung mehr», sagt Claudia Schwegler am Tag nach der GV der FG Chalberschwanz hinsichtlich des Weiterbestehens des Vereins. Schwindende Mitgliederzahlen und vor allem der fehlende Kassier trugen zu ihrer Einstellung bei. Im ‹FS› machte sie ihre Sorgen bereits vor rund zwei Wochen öffentlich: «Wenn wir niemanden für den Posten des Kassiers finden, muss ich den Verein leider inaktiv melden.» Für die Küssnachterin wäre dies ein harter Schlag gewesen, zumal ihr die Fasnacht nicht nur seit Kindesbeinen sehr am Herzen liegt, sondern sie seit zwei Jahren auch das Amt der Präsidentin der Fasnachtsgesellschaft bekleidet. In dieser Rolle hatte sie bisher aufgrund der Pandemie keine Gelegenheit, eine Fasnacht zu erleben, geschweige denn, den Umzug zu organisieren. Wehmütig begab sich die 52-Jährige vergangenen Donnerstag also in die Badi Seeburg zur Generalversammlung der FG Chalberschwanz – um dort dann die grosse Überraschung zu erleben.

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