Bis am 8. März wird in Küssnacht lebhaft über die Umgestaltung des Seeplatzes und die Planung eines Parkhauses in der Dorfhalde diskutiert. Besonders angeregt geht es zwischen den beiden Hauptprotagonisten Mathias Bachmann und Samuel Lütolf zu und her. Beim ‹FS› trafen sich die beiden zum Streitgespräch.
fab. Eigentlich müssten die beiden Herren zusammenspannen: Der eine lancierte vor vier Jahren mit seinen Parteikollegen eine Petition, die unter anderem eine Umgestaltung des Küssnachter Seeplatzes forderte. Der andere skizzierte vor zweieinhalb Jahren gemeinsam mit einem befreundeten Planer, wie man im Innern der Dorfhalde ein zentrumsnahes Parkhaus bauen könnte.
Inzwischen hat der Bezirksrat die beiden Anliegen zu einem einzigen Geschäft verschmolzen. Am 8. März kommt es an die Urne. Von einem Schulterschluss sind Bachmann und Lütolf aber weiter entfernt als der Seeplatz von der Dorfhalde: Mitte-Präsident Mathias Bachmann hält den Vorschlag von SVP-Vizepräsident Samuel Lütolf nämlich für «völlig überdimensioniert und viel zu teuer». Kurzum lancierte ‹Die Mitte› am Mittwochabend eine Pluralinitiative, die den Bezirksrat zum Bau von 150 Parkplätzen in der Räbmatt auffordert. Höchst unerfreut über dieses «Störmanöver», wirft Lütolf seinem Kontrahenten «Parteigeplänkel» vor. Auf der ‹FS›-Redaktion kreuzten die beiden die Klingen.
Das Streitgespräch finden Sie in unserer Freitagsausgabe.
