In Küssnacht wird eifrig gebaut, aber nicht genügend informiert – so die Kritik eines Anwohners in der letzten ‹FS›-Ausgabe. Der Bezirk nimmt Stellung zu den Vorwürfen.

mn. Drei Orte, zwei Seen – eine einzige Baustelle: Das dürfte sich wohl so mancher Küssnachter in den letzten Monaten gedacht haben. Ein gewichtiger Grund für die rege Bautätigkeit ist die Errichtung eines Fernwärmenetzes im Auftrag der ecogen Rigi. Laut der Genossenschaft können dank des Fernwärmenetzes künftig 8000 Haushalte mit Ökostrom und 6000 Haushalte mit Wärme versorgt werden. Dies ermöglicht jährliche CO2-Einsparungen von mehr als 20 000 Tonnen.
Doch bis es soweit ist, muss das Fernwärmenetz erst einmal gebaut werden. Und das ist für Anwohner und Verkehrsteilnehmer nicht immer angenehm. Die Grabarbeiten für die Verlegung von Fernwärmeleitungen am Seemattweg riefen Josef Ulrich-Seeholzer auf den Plan. «Die Baustelle ist eine einzige Katastrophe», schrieb er letzte Woche in einem Inserat, das in ‹FS› erschien. Ulrich störte sich nicht an der Baustelle an und für sich, sondern an der Koordination und Kommunikation. Der ‘FS’ hat den Projektleiter des Ressorts Infrastruktur um eine Stellungnahme gebeten.

Mehr dazu lesen Sie in unserer aktuellen Dienstagsausgabe.