Eigentlich hätten im Luterbach längst die Bagger auffahren sollen. Stattdessen harrt die Erneuerung der Sportanlangen noch ihrer Bewilligung. Grund dafür ist nicht eine Einsprache, sondern die mangelhafte Baueingabe des Bezirks.

fab. Letzten Juni sagte eine überwältigende Mehrheit der Küssnachter Stimmbürger Ja zur Erneuerung der Sportanlage Luterbach. Der Zeitplan, den das Ressort Infrastruktur damals präsentierte, war ambitioniert: Bereits im Herbst hätten die Bauarbeiten beginnen sollen. Dazu kam es nicht. Die Schuld dafür schob das von Bezirksrat René Hunziker angeführte Ressort in erster Linie einem Einsprecher in die Schuhe, der sich gegen das Projekt zur Wehr setzte. Abgesehen davon seien «noch letzte Abklärungen und Anpassungen gemäss den kantonalen Vorgaben» vorzunehmen, hiess es aus dem Rathaus.
Mittlerweile ist der ‹FS› im Besitz zahlreicher Dokumente aus dem noch laufenden Baubewilligungsverfahren. Sie zeichnen ein anderes Bild. Vielmehr ist es nämlich so, dass der bisherige Grund für die Verzögerung im Luterbach nicht eine Einsprache ist, sondern das Hin und Her zwischen dem Ressort Infrastruktur und zwei kantonalen Ämtern, die über die Einhaltung der Gewässerschutzgesetzgebung wachen. Diese forderten den Bezirk bereits mehrfach auf, Mängel in dessen Baugesuch zu beheben.

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