Erstmals abstimmen darf Niklaus Schwerzmann zwar erst Ende September, doch seine Leidenschaft für Politik lebt der Immenseer bereits als Präsident der Jungfreisinnigen Kanton Schwyz aus. Der ‹FS› hat mit dem eloquenten Senkrechtstarter gesprochen.

Von Fabian Duss

Geschniegelt, die geerbte Luxusuhr des Grossvaters gut sichtbar am Handgelenk tragend, penetrant mit Businessjargon um sich werfend und selbstverständlich an der HSG studierend: In etwa dieses Image haftet Jungfreisinnigen an. «Das hat schon ein bisschen was», lacht Niklaus Schwerzmann, als ihn der ‹Freier Schweizer› auf das Stereotyp anspricht. «Tatsächlich gibt es bei uns viele, die gerne mit einem Anzug an eine Versammlung gehen», räumt der Immenseer ein. Gleichwohl seien längst nicht alle Jungfreisinnigen mit dem Silberlöffel im Mund geboren worden. Die allermeisten seien sehr geerdet. Das treffe insbesondere auf den Kanton Schwyz zu, wo die Jungfreisinnigen aktuell rund 40 Mitglieder haben.
Nach wie vor fest mit beiden Füssen auf dem Boden steht auch Niklaus Schwerzmann. Seit diesem Frühling präsidiert der Immenseer die kantonale Jungpartei des Freisinns. Der ‹FS› sprach mit dem angehenden Hochbauzeichner über die Generation Z, deren Beteiligung am demokratischen Prozess, seine politischen Steckenpferde und seine präsidialen Ziele.