Sieben Fahrer bestreiten für das Schweizer Tudor Pro Cycling Team die Tour de Suisse. Damit sie möglichst kräftig in die Pedale treten können, arbeiten im Hintergrund 17 Personen. Der ‹FS› konnte ihnen vor Rennstart über die Schultern schauen.

fab. Als der Konvoi des Schweizer Rennstalls Tudor auf dem Friedhof-Parkplatz in Küssnacht eintrifft, ist es fünf vor zwölf – aber nur auf der Uhr. Von Hektik ist zweieinhalb Stunden vor Rennbeginn keine Spur. Unter den Betreuern und Mechanikern herrscht Ruhe vor dem Sturm. Als Erstes wird der Sonnenschutz ausgefahren, danach die Kaffeebar. Die Fahrer lassen sich noch nicht blicken, Vorhänge versperren den Blick ins Innere des Teambusses. Dort ist ein Meeting im Gange. «Im Moment besprechen die sportlichen Leiter mit den Fahrern die Taktik, die Schlüsselstellen, das Wetter, die individuellen Rollen und weitere Details», erklärt Tudor-Mediensprecherin Elisa Nicoletti. Draussen stellen die Mechaniker die Rennräder bereit. Von allen Seiten strömen Schaulustige, meist Hobbyvelofahrer, herbei. Es wird gestaunt, gefachsimpelt und gewartet. Selfie- und Autogrammjäger warten in der brütenden Hitze darauf, dass sich Fahrer zeigen. Doch bis sich Marc Hirschi und Co. Eismocken unters Trikot schieben und losfahren, müssen sie sich noch gedulden.

Wie der Tour-Alltag der Tudor-Fahrer aussieht und was im Hintergrund für sie getan wird, erfahren Sie in unserer Dienstagsausgabe.