Yaël Kaiser setzt sich mit Leidenschaft für politische Bildung ein. Seit beinahe zwei Jahren arbeitet die Küssnachterin als Co-Geschäftsleiterin des gemeinnützigen Berner Vereins ‹Demokrative›. Ihr Ziel: Politik für möglichst viele Menschen zugänglich und erlebbar machen.

cm. In einem Schulzimmer debattiert, diskutiert und reflektiert eine Oberstufenklasse über fiktive politische Szenarien. Die Jugendlichen schlüpfen in verschiedene Rollen, suchen gemeinsam nach Lösungen und setzen sich mit ihrer eigenen politischen Teilhabe auseinander. Mitten im Geschehen steht Yaël Kaiser. Als Co-Geschäftsleiterin der ‹Demokrative›, einem gemeinnützigen Verein für politische Bildung, begleitet sie solche Workshops regelmässig. Gemeinsam mit rund 30 weiteren Leitenden – den sogenannten Demokratie-Multiplikatorinnen und -Multiplikatoren – führt sie verschiedenste Workshops durch. Einer davon ist der Workshop ‹Insel Utopia›. Darin gründen die Teilnehmenden die Gesellschaft einer fiktiven Insel und tauchen in deren Geschichte sowie aktuelle Herausforderungen ein. Anschliessend schlüpfen sie in die Rolle verschiedener Bevölkerungsgruppen und erarbeiten in ihren Gruppen Vorschläge für die zukünftige demokratische Ordnung Utopias. In einer abschliessenden Einwohnerversammlung werden die Ideen diskutiert, gegeneinander abgewogen und ein gemeinsamer Nenner gefunden.

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