Regen, Regen und nochmals Regen: Wer an Sommerferien denkt, stellt sie sich anders vor. Für die Bergbahnen und Hotels in der Region war das Wetter – nebst den Auswirkungen der Pandemie – eine zusätzliche Herausforderung.

mn. Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Was so mancher zu sagen pflegt, hat oft nichts mit der Realität zu tun. Denn wenn es regnet, ist die Kabine der Seilbahn Küssnacht–Seebodenalp (LKüS) meist wenig gefüllt bis leer. Um so bitterer, wenn es gerade in den Sommerferien so oft regnet. «Es ist nicht gerade der ideale Sommer für unsere Seilbahn», sagt Geschäftsführerin Gabriela von Euw. «Bei schönem Wetter kamen die Leute zwar, aber einen wirklichen Ansturm gab es nicht. Die Gäste sind nach wie vor zurückhaltend, in anderen Jahren war definitiv mehr los.» Von Euw machte in den Sommerferien aber auch positive Erfahrungen: «Wir haben sehr viele treue Gäste, vor allem auch aus dem Bezirk Küssnacht. Das schätzen wir extrem!» Die meisten Gäste kämen – auch in normalen Zeiten – sowieso aus der Region oder aus der Schweiz. «In den letzten Tagen und Wochen hatten wir aber auch einige Besucher aus Deutschland.» Jetzt hofft von Euw auf einen guten Spätsommer: «Der August ist für uns ein ganz wichtiger Monat. Hoffentlich gibt es noch ein paar schöne Tage.» Die Prognosen für das kommende Wochenende sind schon einmal vielversprechend.

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