In Günter Struchens neustem Krimi steht Küssnacht im Zentrum der Handlung. Im Interview erzählt er, wie aus einer ersten Idee eine komplette Geschichte entstand.

ml. Flavio Carrera (im Bild) ist Philosophielehrer am Gymnasium Immensee. Nach Feierabend verwandelt er sich aber in Günter Struchen. Unter diesem Pseudonym hat der 35-Jährige kürzlich seinen zweiten Krimi herausgegeben. Dieser spielt im Raum Küssnacht und dreht sich unter anderem um vergiftete Weggen aus Meggen. Der gebürtige Berner möchte mit seinen Büchern nicht nur unterhalten, sondern auch Philosophisches und Historisches einbeziehen. Zudem versucht Struchen in seinen Texten den Spagat zwischen Fiktion und Realität zu meistern. So nutzt er reale Orte wie das Hotel Seehof oder die Redaktion des ‹Freier Schweizer› als Schauplätze. «Das Buch ist eine sehr wirre Verflechtung von Fiktion und Realität. Ich glaube, die älteren Küssnachter erkennen, dass ich mich bei den Charakteren von gewissen historischen Personen inspirieren liess.»

Wie viel vom realen Küssnacht in den Text einfloss und weshalb es schwierig ist, historische Aspekte miteinzubeziehen, erfahren Sie in unserer aktuellen Ausgabe.